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Krefeld verliert die Bildungsschlacht vor der ersten Klasse

 

Warum Frühförderung zur Zukunftsfrage unserer Stadt wird

 

Die Lage ist ernst

 

Die aktuellen Zahlen aus den Schuleingangsuntersuchungen in Krefeld sind ein Warnsignal.

 

44,4 Prozent der Kinder mit anderer Erstsprache sprechen kaum oder gar kein Deutsch.

 

36,1 Prozent der untersuchten Kinder verfügen nicht über eine altersgerechte Sprachkompetenz.

 

11,8 Prozent der Kinder gelten bereits vor der Einschulung als übergewichtig.

 

 

Diese Entwicklung betrifft nicht nur einzelne Familien oder Schulen. Sie betrifft die Zukunftsfähigkeit unserer gesamten Stadt.

 

Denn Bildungsprobleme beginnen nicht erst in der weiterführenden Schule. Sie entstehen häufig Jahre früher.

 

Wenn Kinder ohne ausreichende Sprachkenntnisse eingeschult werden, entstehen Nachteile, die sich oft durch die gesamte Bildungsbiografie ziehen:

 

schlechtere Startchancen,

 

größere Lernrückstände,

 

höhere Gefahr von Schulabbrüchen,

 

geringere Ausbildungsfähigkeit,

 

spätere Probleme auf dem Arbeitsmarkt.

 

 

Deshalb sagen wir klar:

 

Krefeld verliert die Bildungsschlacht vor der ersten Klasse.

 

Und genau dort muss die Stadt endlich konsequent handeln.

 

 

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Unsere Haltung

 

I.V.O. steht für eine moderne, pragmatische und lösungsorientierte Kommunalpolitik.

 

Wir lehnen ideologische Debatten und pauschale Schuldzuweisungen ab.

 

Viele Menschen in unserer Stadt – auch innerhalb von I.V.O. – haben selbst internationale Familiengeschichten, Mehrsprachigkeit oder Integration erlebt.

 

Gerade deshalb wissen wir:

 

Sprachförderung ist keine Diskriminierung. Sprachförderung ist Bildungsgerechtigkeit.

 

Wer Kinder ohne ausreichende Sprachkenntnisse ins Schulsystem schickt, benachteiligt sie dauerhaft.

 

Integration beginnt nicht im Bürgeramt. Integration beginnt im Kindergarten.

 

 

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Frühförderung statt Reparaturpolitik

 

Krefeld investiert zu spät.

 

Statt Probleme früh zu verhindern, werden ihre Folgen Jahre später teuer verwaltet.

 

Wir brauchen einen Kurswechsel:

 

Weniger Reparaturpolitik. Mehr Frühförderung.

 

Denn jeder Euro, der früh investiert wird, spart später enorme soziale und finanzielle Folgekosten.

 

 

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Unsere Forderungen für Krefeld

 

1. Verbindliche Sprachstandserhebungen ab vier Jahren

 

Sprachprobleme müssen früh erkannt werden.

 

Kinder mit Förderbedarf dürfen nicht erst kurz vor der Einschulung auffallen.

 

Deshalb fordern wir:

 

regelmäßige Sprachstandserhebungen,

 

frühzeitige Förderempfehlungen,

 

enge Zusammenarbeit zwischen Kitas und Grundschulen.

 

 

 

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2. Ausbau von Sprachförderung und Sprach-Kitas

 

Kitas sind der wichtigste Ort früher Integration.

 

Deshalb braucht Krefeld:

 

mehr Sprach-Kitas,

 

zusätzliche Sprachförderkräfte,

 

gezielte Förderung in belasteten Stadtteilen,

 

bessere Unterstützung für Erzieherinnen und Erzieher.

 

 

 

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3. Eltern stärker einbinden

 

Bildung beginnt zuhause.

 

Viele Eltern wünschen sich Unterstützung und Orientierung.

 

Die Stadt muss deshalb:

 

Eltern früh informieren,

 

kostenlose Elternprogramme anbieten,

 

Vorlesen, Bewegung und Sprachförderung stärker fördern,

 

über Risiken von übermäßigem Medienkonsum aufklären.

 

 

 

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4. Mehr Bewegung und Gesundheitsförderung

 

Kinder brauchen Sprache, Bewegung und soziale Entwicklung.

 

Programme wie Bewegungsförderung in Kitas müssen ausgebaut werden.

 

Denn Gesundheit, Konzentration und Lernfähigkeit hängen eng zusammen.

 

 

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5. Messbare Ziele statt bloßer Verwaltung

 

Politik darf Probleme nicht nur beschreiben.

 

Sie muss Fortschritte messbar machen.

 

Wir fordern:

 

einen jährlichen Bildungs- und Sprachbericht,

 

transparente Stadtteilanalysen,

 

klare Zielwerte bis 2030,

 

regelmäßige Erfolgskontrollen.

 

 

Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, ob Maßnahmen tatsächlich wirken.

 

 

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Warum das Thema alle betrifft

 

Bildungspolitik ist nicht nur Schulpolitik.

 

Sie beeinflusst:

 

wirtschaftliche Entwicklung,

 

Fachkräftesicherung,

 

soziale Stabilität,

 

Integrationsfähigkeit,

 

kommunale Finanzen,

 

und langfristig auch die Sicherheitslage.

 

 

Eine Stadt mit wachsenden Bildungsdefiziten wird später auch wirtschaftliche und soziale Probleme bekommen.

 

Deshalb ist Frühförderung keine Nebensache.

 

Sie ist Zukunftspolitik.

 

 

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Unsere politische Linie

 

I.V.O. steht für:

 

klare Daten statt Ideologie,

 

frühe Förderung statt spätere Krisenverwaltung,

 

Integration durch Sprache und Bildung,

 

Chancen für Kinder,

 

messbare Ziele,

 

und eine ehrliche Debatte über die Zukunft unserer Stadt.

 

 

Wir wollen nicht verwalten, wie Probleme wachsen.

 

Wir wollen verhindern, dass sie entstehen.

 

 

 

Schlusswort

 

Krefeld braucht eine neue Bildungs- und Integrationspolitik.

 

Eine Politik, die Probleme früh erkennt. Eine Politik, die Kinder stärkt. Eine Politik, die Verantwortung übernimmt.

 

Denn die Zukunft unserer Stadt entscheidet sich nicht erst auf dem Arbeitsmarkt.

 

Sie entscheidet sich oft schon vor der ersten Klasse.

Krefeld wird älter – und das betrifft uns alle.

Unsere Eltern. Unsere Großeltern. Und irgendwann auch uns selbst.

Die Stadt hat Krefeld steht an einem Wendepunkt.

Fast ein Drittel unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ist heute bereits über 60 Jahre alt – und jeden Tag wächst diese Zahl weiter. Gleichzeitig zeigt der neue Pflegebedarfsplan der Stadt etwas, das uns alle aufhorchen lassen muss:

👉 In den kommenden Jahren fehlen rund 250 Pflegeplätze.

👉 Besonders Fischeln und Bockum sind jetzt schon deutlich unterversorgt.

👉 Angehörige, Pflegekräfte und Seniorinnen und Senioren tragen die Belastung – oft allein.

Und die Stadt?

Reagiert spät, zögerlich und ohne klare Strategie.

Genau deshalb gibt es i.V.O. – INNOVATIVE, VERTRAUENSVOLLE ORTSPOLITIK.

Wir wollen eine Seniorenpolitik, die nicht erst eingreift, wenn es zu spät ist.

Wir wollen Lösungen, die vor Ort wirken.

Wir wollen Verantwortung übernehmen – mit Mut, Ideen und Herz.

🟩 Unsere Antwort: Die 10-Punkte-Agenda für ein gutes Altern in Krefeld

Wir haben analysiert, geplant und zugehört. Herausgekommen ist ein konkreter Plan, der sofort umgesetzt werden könnte – nicht „irgendwann“, nicht „vielleicht“, sondern jetzt:

✔️ 1. Zwei neue quartiersnahe Pflegezentren – zuerst in Fischeln und Bockum

Kleinere, moderne Häuser statt anonymer Großheime.

✔️ 2. Quartierszentren für gutes Altern

Orte für Beratung, Pflegekurse, Begegnung, Mittagstisch, Freizeit – mitten im Wohnviertel.

✔️ 3. Förderung von Pflege-WGs & Demenz-WGs

Mehr Selbstbestimmung, mehr Wärme, weniger Einsamkeit.

✔️ 4. Gerontopsychiatrische Schwerpunktangebote

Demenzversorgung darf nicht dem Zufall überlassen werden.

✔️ 5. „Pflege im Quartier“ statt Verdrängung an Stadtränder

Ambulante Teams, mobile Dienste, digitale Assistenzsysteme.

✔️ 6. Pflege-Transparenzportal

Wartezeiten, Kosten, Angebote – endlich klar, offen und für alle einsehbar.

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Krefeld steht vor einer großen demografischen Herausforderung. Die Seniorenpolitik der Stadt benötigt langfristig tragfähige, seriöse Strukturen. Damit die 10-Punkte-Agenda von I.V.O. verantwortbar umgesetzt werden kann, legen wir ein transparentes Finanzierungsmodell vor, das auf drei Grundsätzen basiert:

Verantwortung – jeder Euro muss sinnvoll eingesetzt werden.

Nachhaltigkeit – früh investieren, um später hohe Folgekosten zu vermeiden.

Transparenz – Bürgerinnen und Bürger sollen klar nachvollziehen können, wohin die Mittel fließen.

Dieses Modell umfasst Investitionen, laufende Kosten, Fördermittel, Gegenfinanzierungen und langfristige Einsparpotenziale.

6.1 Gesamtstrategie der Finanzierung

Unsere Seniorenpolitik basiert auf einer Kombination aus Investitionen, Fördermitteln, Umschichtungen und Effizienzgewinnen. Frühzeitige Investitionen verhindern langfristig teure Notlösungen, wie sie die Stadt heute regelmäßig finanzieren muss.

6.2 Investitionsplanung nach Maßnahmen

Quartiersnahe Pflegezentren (2 Standorte)

Investitionsvolumen gesamt: 24 bis 32 Mio. Euro

– Finanzierung: ca. 40 % Landes- und Bundesmittel, 30 % private Träger/Genossenschaften, 30 % städtischer Anteil

– Belastung für die Stadt: etwa 7 bis 9 Mio. Euro über 25–30 Jahre

Quartierszentren für gutes Altern (5 bis 7 Standorte)

Investitionsvolumen: 7 bis 10 Mio. Euro

– Finanzierung: bis zu 70 % Fördermittel, Rest über Kooperationspartner

– Städtischer Anteil: 2 bis 3 Mio. Euro über 10–12 Jahre

Barrierefreier Wohnraum und Wohnraumanpassung

Investitionsvolumen: 4 bis 6 Mio. Euro

– Finanzierung: 50 % Bundesmittel (KfW), 25 % Landesmittel, 25 % Stadt

– Städtischer Anteil: 1 bis 1,5 Mio. Euro

– Einsparpotenzial: 3 bis 4 Mio. Euro über 10 Jahre durch weniger Heimunterbringungen

Infrastruktur und Gehwegsanierung

Investitionsvolumen: 8 bis 12 Mio. Euro

– Finanzierung: 50 % Land NRW, 25 % Bundesmittel, 25 % Stadt

– Städtischer Anteil: 2 bis 3 Mio. Euro über 8 Jahre (ca. 350.000 Euro pro Jahr)

Demenz- und Gerontopsychiatrieangebote

Investitionsvolumen: 2 bis 3 Mio. Euro

– überwiegend über Krankenkassen refinanziert

– städtischer Anteil: 300.000 bis 500.000 Euro über mehrere Jahre

Pflege-Wohngemeinschaften und alternative Wohnformen

Investitionsvolumen: 1 bis 2 Mio. Euro

– Hauptanteil über Genossenschaften und private Träger

– städtischer Anteil: 150.000 bis 300.000 Euro einmalig

Digitales Assistenz- und Transparenzportal

Investitionsvolumen: 350.000 bis 500.000 Euro

Laufende Kosten: 80.000 bis 120.000 Euro jährlich

– Finanzierung: 50 % Digitalisierungsmittel NRW, 25 % Pflegekassen, 25 % Stadt

– Städtischer Startanteil: 90.000 bis 125.000 Euro

6.3 Laufende Kosten (konservative Kalkulation)

Die jährlichen Folgekosten für Personal, Betrieb, Koordination und Beratung liegen bei etwa:

1,6 bis 2,1 Mio. Euro pro Jahr.

Diese Summe ist für einen städtischen Haushalt der Größe Krefelds realistisch und darstellbar.

6.4 Gegenfinanzierungsstrategie

Umschichtung bestehender Sozialbudgets

Durch bessere Prävention, weniger Stürze, weniger Klinikaufenthalte und weniger Notunterbringungen können jährlich 1 bis 1,5 Mio. Euro eingespart werden.

Nutzung externer Fördermittel

Erwartbarer Förderanteil bei diesem Programm: 40 bis 60 %.

Krefeld schöpft derzeit viele Programme nur unzureichend aus.

Kooperationen mit Trägern, Kirchen und Genossenschaften

Diese Partner übernehmen einen bedeutenden Teil der Investitionen.

Die Stadt stellt vor allem Planungsrahmen und Anschubfinanzierungen bereit.

Einnahmen durch Raumvermietungen und Mehrfachnutzungen

Quartierszentren können teilweise kostendeckend betrieben werden.

Langfristige Einsparungen

Jeder investierte Euro verhindert langfristig 2 bis 3 Euro an Folgekosten für Pflege, Gesundheit, Einsamkeit und Notunterbringung.

Einsparpotenzial: 20 bis 30 Mio. Euro über 10 Jahre.

6.5 Nachhaltigkeitsbegründung

Ökonomische Nachhaltigkeit:

Weniger Ausgaben für Notpflege, weniger stationäre Unterbringung, geringere Krankenhauskosten durch Prävention.

Soziale Nachhaltigkeit:

Mehr Teilhabe, weniger Einsamkeit, mehr Unterstützung für Familien und pflegende Angehörige.

Bauliche Nachhaltigkeit:

Barrierefreier Wohnraum steigert langfristig den Immobilienwert und senkt Betriebskosten.

Stadtentwicklung:

Lebendige Quartiere, generationenfreundliche Innenstadt, bessere lokale Mobilität und Stärkung der Nahversorgung.

6.6 Gesamtfazit

Die 10-Punkte-Agenda von I.V.O. ist solide finanzierbar und langfristig entlastend. Sie basiert auf konservativer Haushaltslogik, gesicherten Förderquellen und klaren Zukunftsinvestitionen.

Die Kombination aus Investitionen, Förderung und Einsparpotenzialen macht die Seniorenpolitik nicht nur bezahlbar, sondern wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig.

✔️ 7. Unterstützung für pflegende Angehörige

24h-Hotline, Pflegekurse, lokale Anlaufstellen, Entlastungsangebote.

✔️ 8. Fachkräfteoffensive für Krefeld

Mehr Ausbildung, bessere Arbeitsbedingungen, moderne Digitalisierung.

✔️ 9. Barrierefreiheit als verpflichtender Standard

Jeder Neubau wird automatisch demografiefest.

✔️ 10. Jährlicher „Pflege-Report Krefeld“

Damit endlich sichtbar wird, was funktioniert – und was nicht.

🟦 Warum wir das tun?

Weil Altern keine Frage des Zufalls sein darf.

Weil niemand seine Heimat verlassen sollte, nur um ein Bett in einem Pflegeheim zu finden.

Weil Familien entlastet gehören – nicht überlastet.

Weil Krefeld besser kann.

Und weil wir glauben:

Politik beginnt nicht in Parlamenten – sondern im Leben der Menschen.

🟦 i.V.O. tritt an, um das zu ändern.

Innovativ.

Vertrauensvoll.

Ortspolitisch.

Menschlich.

Wenn du willst, dass Pflege nicht wegverwaltet, sondern endlich gestaltet wird – dann bist du bei uns richtig.

Gemeinsam machen wir Krefeld demografiefest.

Gemeinsam bauen wir ein Krefeld, das Verantwortung übernimmt.

Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unserer Stadt – für alle Generationen.

💚 i.V.O. – INNOVATIVE, VERTRAUENSVOLLE ORTSPOLITIK

Mut zu neuen Wegen. Nähe zu den Menschen. Klarheit in den Entscheidungen.

Positionspapier der I.V.O. – Zukunft der Müll- und Containerentsorgung in Krefeld

1. Ausgangslage

Krefeld steht zunehmend vor Herausforderungen in der Abfallwirtschaft: Überfüllte Papiercontainer, unsaubere Standorte und unregelmäßige Leerungen sorgen für Unzufriedenheit und ein negatives Stadtbild.

Gleichzeitig wird über eine Reduzierung oder gar Abschaffung öffentlicher Container diskutiert – ein Schritt, der keine Lösung schafft, sondern bestehende Probleme verlagert.

Die I.V.O. betrachtet das Thema Entsorgung als zentrale kommunale Aufgabe, in der Ordnung, Digitalisierung und Bürgernähe zusammenfinden müssen.

2. Unser Grundverständnis

Wir stehen für eine Stadtpolitik, die urbanes Leben mit Ordnung, Innovation mit Verlässlichkeit und Umweltbewusstsein mit praktischen Lösungen verbindet.

Müllentsorgung ist Teil der öffentlichen Verantwortung, kein Randthema.

Deshalb setzen wir auf:

Moderne Technologien statt Rückschritt,

Menschliche Verantwortung statt Symbolpolitik,

Sauberkeit mit System statt Aktionismus.

3. Digitalisierung und Sensorik: Die Zukunft der Entsorgung

Als I.V.O. sind wir die erste und bislang einzige politische Kraft in Krefeld, die den Einsatz von Sensortechnologie in Müllbehältern gefordert hat.

Diese Technologie ermöglicht:

Automatische Erfassung von Füllständen,

Leerung nach Bedarf statt nach Kalender,

Effizientere Tourenplanung für Entsorgungsfahrzeuge,

Echtzeitdaten über Nutzung und Fehlbefüllungen.

In Hüls gibt es bereits erste Pilotprojekte mit sensorgestützten Mülltonnen, die zeigen, dass intelligente Systeme das Stadtbild verbessern und Betriebskosten senken können.

Gerade in der Innenstadt, wo enge Straßen und hohe Nutzung zusammentreffen, sehen wir großes Potenzial für diese Innovation.

Die I.V.O. fordert daher die schrittweise Einführung digitaler Müllsysteme im gesamten Stadtgebiet – beginnend dort, wo die Belastung am höchsten ist.

4. Ordnung und Verantwortung

Sauberkeit entsteht nicht allein durch Technik, sondern auch durch Verantwortung und Bewusstsein.

Darum fordert die I.V.O.:

Gezielte Aufklärung über richtige Entsorgung,

Verstärkte Kontrollen an Problemstandorten,

Konsequente Sanktionen bei wiederholtem Fehlverhalten,

Pflegepatenschaften für stark frequentierte Containerplätze.

Zudem wollen wir eine bessere Abstimmung zwischen KBK, Verwaltung und Bürgerschaft. Entscheidungen über Containerstandorte sollen transparent, datenbasiert und gemeinsam getroffen werden.

5. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

Ein modernes Entsorgungssystem ist mehr als Logistik – es ist aktiver Umweltschutz.

Digitale Sensorik und Datenanalyse tragen dazu bei, Abfallmengen zu reduzieren, Trennung zu verbessern und Rohstoffe effizienter wiederzuverwerten.

Damit wird Abfall zum Teil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft, in der Ressourcenschonung und Stadtpflege Hand in Hand gehen.

6. Unser Fazit

Die I.V.O. steht für eine intelligente, digitale und menschliche Entsorgungspolitik.

Wir wollen Fortschritt mit Augenmaß:

Technologie nutzen,

Ordnung sichern,

Umwelt schützen,

Menschen mitnehmen.

So entsteht eine Stadt, in der Innovation nicht zum Selbstzweck wird, sondern dem Alltag der Bürgerinnen und Bürger dient.

I.V.O. – Innovativ. Vertrauensvoll. Ortsnah. Und immer ein Stück weiter.

 

Konzeptpapier: Zukunftsbaustelle Philadelphiastraße

Ein pragmatischer Ansatz der I.V.O. Krefeld

1. Ausgangslage

Die Philadelphiastraße ist eine der wichtigsten Verkehrs- und Geschäftsachsen Krefelds.

Die laufende Baustelle stellt Anwohner, Unternehmen und Passanten vor große Herausforderungen: eingeschränkte Erreichbarkeit, Umsatzrückgänge, mangelnde Transparenz und Unsicherheit über die Dauer der Maßnahmen.

Für die I.V.O. ist die Philadelphiastraße ein Symbol für gelingende Stadtentwicklung: Wo andere nur Probleme verwalten, wollen wir konkrete Lösungen gemeinsam mit Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen entwickeln.

2. Leitprinzipien der I.V.O.

Pragmatismus statt Parteitaktik: Lösungen, die sofort wirken und langfristig tragen.

Transparenz: Alle Informationen offen und leicht zugänglich.

Partizipation: Betroffene gestalten aktiv mit.

Innovation: Baustelle nicht als Belastung, sondern als „Reallabor Innenstadt“ verstehen.

3. Maßnahmenpaket „Philadelphiastraße als Modell-Baustelle“

a) Digitale Transparenz

Einrichtung einer Baustellen-Informationsplattform mit Live-Daten (Zeitplan, Fortschritt, Umleitungen).

QR-Codes an Bauzäunen für Passanten → schnelle Info ohne Amtsdeutsch.

b) Dialog auf Augenhöhe

Monatliches Philadelphiastraße-Forum mit Anwohnern, Händlern, Verwaltung und Politik.

Offener Werkstatt-Tisch direkt an der Straße, wo Bürger ihre Ideen und Beschwerden einbringen können.

c) Wirtschaft entlasten – Straße beleben

Pop-up-Flächen für Gastronomie, Kultur und Vereine → die Straße bleibt attraktiv trotz Bauarbeiten.

Unterstützung für Händler durch zeitlich begrenzte Steuer- und Gebührenstundungen.

d) Nachhaltige Baustelle

Pilotprojekt für staub- und lärmärmere Bauverfahren.

Einsatz von Recyclingmaterialien, Begrünung von Bauzäunen.

e) Kontinuität und Verantwortlichkeit

Baustellenpaten: feste Ansprechpartner aus Verwaltung und Politik für die Anwohner.

I.V.O. begleitet kontinuierlich, nicht nur bei Presse-Terminen.

4. Zielbild

Die Philadelphiastraße wird zur Modell-Baustelle für ganz Krefeld.

Statt Stillstand und Frust entstehen:

Transparenz für alle,

Entlastung für Unternehmen,

ein lebendiges Umfeld trotz Bauphase,

und ein neues Miteinander von Stadt und Bürgern.

Damit setzen wir ein Signal für eine moderne, ortsnahe und pragmatische Kommunalpolitik, die Probleme nicht nur beschreibt, sondern löst.

 

"Meisterponzler“ – Krefeld auf dem Weg zur digitalen Modellkommune

 

Krefeld soll Vorreiterin in Sachen digitale Verwaltung und Bürgerbeteiligung werden. Mit „Meisterponzler“ stellen wir uns eine KI-gestützte Assistenz vor, die Ratsarbeit unterstützt, Prozesse transparenter macht und Bürger*innen leichter Zugang zu Informationen ermöglicht.

 

Was ist Meisterponzler?

„Meisterponzler“ ist eine virtuelle Assistenzfigur für die Stadt Krefeld. Er hat keine Entscheidungsbefugnisse, sondern hilft Ratsmitgliedern, Verwaltung und Bürger*innen effizienter zusammenzuarbeiten.

 

Einsatzfelder:

 

Bürgerservice: Chatbot für Anliegen wie Müllabfuhr, Parkausweise oder Bauanträge.

 

Ratsarbeit: Automatisierte Zusammenfassungen von Vorlagen, Faktenchecks, Sitzungsunterlagen.

 

Transparenz & Monitoring: Visualisierung von Haushaltsausgaben, Umweltindikatoren, Stadtentwicklungsprojekten.

 

Öffentliche Vergaben: Unterstützung bei standardisierten und nachvollziehbaren Ausschreibungen.

 

 

Unsere Leitprinzipien:

 

Politische Verantwortung bleibt beim Stadtrat.

 

Transparente Algorithmen, Datenschutz nach DSGVO, IT-Sicherheit.

 

Einbindung von Bürger*innen und unabhängige Kontrolle durch einen Beirat.

 

 

Warum Krefeld?

 

Effizienzgewinn für Verwaltung und Ratsmitglieder.

 

Niedrigschwellige Bürgerbeteiligung.

 

Positionierung als digitale Vorreiterstadt in NRW.

 

 

Nächste Schritte:

 

1. Pilotprojekt für Bürgerservice-Chatbot.

 

 

2. Evaluation und Bürgerbeteiligung.

 

 

3. Schrittweise Erweiterung auf Ratsarbeit und Vergabeprozesse.

 

 

Einführung eines Krefelder Notlagen-Schutzschirms – mit klarem Sparkodex, einem radikalen Aufgabenabbau, temporärem Bürgerhaushalt zur Legitimation und Teilprivatisierung städtischer Beteiligungen.

Krefeld im Sparkorsett – warum wir jetzt handeln müssen

 

Die Haushaltslage unserer Stadt ist dramatisch: Ein strukturelles Defizit von über 130 Millionen Euro zwingt Krefeld in den Nothaushalt. Es droht der Verlust von Handlungsspielräumen, Kürzungen bei freiwilligen Leistungen und ein finanzielles Ausbluten auf Raten.

 

Wir von I.V.O. sagen klar: Es ist Zeit für Ehrlichkeit, Mut und einen radikalen Neuanfang.

Denn die Probleme werden nicht kleiner, wenn man sie vertagt – sie werden teurer.

 

Unsere Position:

🔘 Keine weiteren Ausgabenversprechen ohne Gegenfinanzierung.

🔘 Klarer Fokus auf Pflichtaufgaben – freiwillige Leistungen müssen auf den Prüfstand.

🔘 Verwaltung verschlanken, Beteiligungen neu strukturieren.

🔘 Bürgerbeteiligung durch einen digitalen Haushaltstracker.

 

Und: Auch die strategische Beteiligung an den Stadtwerken darf kein Tabu mehr sein.

 

Das Sparkorsett, in das Krefeld gezwungen wurde, ist nicht bequem – aber es zwingt uns endlich zur Verantwortung.

Wir stehen für eine Politik, die nicht nur mahnt, sondern handelt.

 

Krefeld im Sparkorsett – warum wir jetzt handeln müssen

 

Die Haushaltslage unserer Stadt ist dramatisch: Ein strukturelles Defizit von über 130 Millionen Euro zwingt Krefeld in den Nothaushalt. Es droht der Verlust von Handlungsspielräumen, Kürzungen bei freiwilligen Leistungen und ein finanzielles Ausbluten auf Raten.

 

Wir von I.V.O. sagen klar: Es ist Zeit für Ehrlichkeit, Mut und einen radikalen Neuanfang.

Denn die Probleme werden nicht kleiner, wenn man sie vertagt – sie werden teurer.

 

Unsere Position:

🔘 Keine weiteren Ausgabenversprechen ohne Gegenfinanzierung.

🔘 Klarer Fokus auf Pflichtaufgaben – freiwillige Leistungen müssen auf den Prüfstand.

🔘 Verwaltung verschlanken, Beteiligungen neu strukturieren.

🔘 Bürgerbeteiligung durch einen digitalen Haushaltstracker.

 

Und: Auch die strategische Beteiligung an den Stadtwerken darf kein Tabu mehr sein.

 

Das Sparkorsett, in das Krefeld gezwungen wurde, ist nicht bequem – aber es zwingt uns endlich zur Verantwortung.

Wir stehen für eine Politik, die nicht nur mahnt, sondern handelt.

 

 

Neuanfang für Krefeld: Bürger statt Klientelpolitik – I.V.O. nimmt Fahrt auf

Wir sind I.V.O. – und wir machen Politik anders.

 

Krefeld, Mai 2025 – Wir haben die Nase voll vom bloßen Verwalten. Unsere Stadt braucht endlich frische Ideen und Menschen, die anpacken – nicht nur reden. Deshalb haben wir Anfang April I.V.O. gegründet: Innovative Verantwortungsvollen Ortspolitik.

 

Wer wir sind? Keine Funktionäre, keine Berufspolitiker – sondern Nachbarn, Eltern, Unternehmerinnen, Angestellte. Ganz normale Leute, die sagen: Jetzt reicht’s. Es ist Zeit, Politik wieder näher an den Alltag der Menschen zu bringen.

 

Maria della Libera, Ante Franjičević und Anna Wilms haben die Sache ins Rollen gebracht. Maria sagt: „Wir sind keine Theoretiker – wir leben hier, wir wissen, was fehlt.“ Ante ergänzt: „Politik fängt nicht im Rathaus an – sondern im Hausflur, auf dem Spielplatz, am Küchentisch.“

 

Wir bei I.V.O. stehen für Ehrlichkeit, gesunden Menschenverstand und den Mut, Dinge anzupacken – ohne ideologische Brille. Uns geht’s um echte Lösungen: für sichere Stadtteile, gute Schulen, bezahlbare Wohnungen und eine Verwaltung, die nicht bremst, sondern hilft.

 

Unser Spitzenkandidat Ediz Yolcu ist Unternehmer, Sportler und Gründer einer Bildungsakademie, sagt:

„Ich trete an, weil ich weiß, wie viel ungenutztes Potenzial in unseren Stadtteilen steckt. Krefeld braucht mehr als Vier-Wand-Politik – wir brauchen mutige Konzepte, die vor Ort wirken. Bildung, Integration, wirtschaftliche Teilhabe: Das sind keine Luxusfragen, sondern unser Fundament. Ich will eine Stadt, die ihre Talente fördert – und nicht verwaltet.

 

Auf Platz 2 steht Alessandro Della Libera, Vater von drei Kindern und Technikexperte. Für ihn ist klar: „Familien müssen wieder ernst genommen werden. Politik muss den Alltag verstehen – sonst wird’s nix mit Fortschritt.“

 

Mitgründerin Anna Wilms bringt’s auf den Punkt: „Wir starten hier keinen Parteiapparat – sondern eine Bewegung von unten. Für alle, die sich nicht länger vertrösten lassen.“

 

Dafür stehen wir bei I.V.O.:

 • Für einen Staat, der endlich funktioniert.

 • Für Wohnungen, die man sich leisten kann.

 • Für Bildung, die stark macht – nicht aussortiert.

 • Für eine Verwaltung, die digital tickt und menschlich handelt.

 • Für Stadtviertel, die sauber, sicher und lebenswert sind.

 

Unsere Botschaft ist klar: Krefeld kann mehr. Die Mitte der Gesellschaft hat eine Stimme – und wir sorgen dafür, dass sie gehört wird.

 

I.V.O. – Aus der Stadt. Für die Stadt. Mit euch.

Ediz Yolcu

 

 

Alessandro della Libera 

 

Anna Wilms